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Momentaufnahme: Der blinde Pendler

Ein kleiner Text über eine wahre Begebenheit, die ich diese Woche erlebt habe.

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Das Jahresende in Doppeldeckung

2015 neigt sich dem Ende und ich kann auf ein aufregendes Jahr zurückblicken – was ich in einem gesonderten Beitrag auch noch im Detail tun werde.
Für die letzten vier Wochen habe ich mir jedoch viel vorgenommen und habe mich, nachdem dieses Jahr mein vierter Song erschienen ist, einer neuer Herausforderung gestellt: Ich produziere zwei Songs gleichzeitig. Das mag vielleicht im ersten Moment nicht besonders aufregend klingen, ist für mich aber eine 100% Steigerung zu meinem gängigen Workflow.
Jan hängt bereits am Schlagzeug zum ersten Song, während Dennis und ich im Moment noch die Details für den zweiten Song ausarbeiten. Das Release Datum für den Doppelschlag schätze ich vorsichtig auf Februar. Bis dahin werde ich im Dezember einige Beiträge, die ich mir schon lange vorgenommen habe, abfrühstücken.

Neuer Rechner, neue Software, neuer Song

Die Grippe war auch bei mir zu Gast und hat mich ordentlich aus dem Produktionszyklus geschmissen. In den vergangenen Wochen ist dennoch viel passiert, auch wenn der Song nicht so weit vorangeschritten ist, wie ich es mir gewünscht habe.

Ich habe es (endlich) geschafft auf Apple und demnach auf Logic X umzusteigen. Ich gebe ehrlich zu, dass ich kein Freund der Apple Philosophie bin und mich demnach auch lange gegen den Wechsel gesträubt habe. Einige Argumente waren jedoch nicht von der Hand zu weisen. Insbesondere die Software Logic an sich, bringt sehr viele Vorteile im Produktionsalltag mit sich, die ich schlicht nicht länger ignorieren konnte.

Außerdem steht der Song kurz davor in die Endproduktion zu gehen. Der Text und Ablauf steht, die Instrumentalisierung ist entschieden und die ersten Demos wurden schon eingespielt. Ich suche derzeit nur noch nach dem richtigen Tempo.

Ich verschiebe demnach das Release Datum um drei Wochen nach hinten auf den 21.03.

 

Neuer Song in Produktion

In den letzten Beiträgen habe ich überwiegend nicht über meine Musik geschrieben. Die Gründe habe ich ausführlich erklärt. Nichtsdestotrotz war ich natürlich nicht untätig und bin heute in die Produktionsphase für einen neuen Song gegangen. (mehr …)

Empfehlung Literatur: Joe Abercrombie

Noch bevor “Harry Potter” den Siegeszug in Kinderzimmer auf der ganzen Welt angetreten hat und “Der Herr der RInge” schlicht ein Bücherreihe war, habe ich mit großer Begeisterung Belletristik aus dem Reich der Fantasie gelesen. Ich tue das auch heute noch und muss immer wieder darüber schmunzeln wie Verfilmungen der Bücher, die mir bereits seit Jahren bekannt sind, in die breite Öffentlichkeit gelangen. Für alle “Game of Thrones” Liebhaber möchte ich an dieser Stelle kurz auf folgendes Video verweisen: Rage of Thrones

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Rückblick “Puzzle” oder “Allein ist man verratzt!”

Seit einigen Tagen ist “Puzzle” nun online und es hat sich viel getan. Zeit, die letzten Wochen noch einmal Revue passieren zu lassen.

Auch wenn “Zoo” mein erster Release war, so ist “Puzzle” doch deutlich intensiver gewesen. Dennis hatte daran großen Anteil, denn er hat mich bei “Zoo” noch wesentlich mehr unterstützt und wichtige Entscheidungen abgenommen, als es bei “Puzzle” der Fall gewesen ist. Zum Ende des Produktionsprozesses war ich zwar wieder sehr auf seine Hilfe angewiesen, die Zeit davor konnte ich jedoch relativ autark arbeiten und lediglich sein Feedback einholen, wenn ich eine Entscheidung getroffen hatte.

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Neues Oufit, neuer Song, neuer Post

Die letzten Tage ist so irrsinnig viel passiert, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Ich beginne mit dem Offensichtlichen. Ich habe das Outfit des Blogs geändert. Im Moment experimentiere ich viel in WordPress und habe mir schon einige HTML Kenntnisse auf die Platte gehauen. Mein Wunsch ist es, dass der Blog auf Dauer schlicht und funktionell bleibt, einige schöne “Gimmicks” aber vorzuweisen hat. Das aktuelle WordPress Theme bietet hier viel Spielraum und gefällt mir insgesamt sehr gut, weshalb ich hier Schritt für Schritt weiter arbeiten werde.
Die zweite Neuigkeit ist, dass der Song zu 90% fertig ist. Jan hat alle Roh-Dateien überspielt bekommen und wird sich in den kommenden Wochen mit dem Mix und Mastering befassen. Ich hoffe, dass die Dateien den hohen Qualitätsansprüchen genügen und ich nicht nachbessern muss.
Hierzu muss ich ich sagen, dass ich gar nicht genug betonen kann, wie viel Arbeit das ganze ist. Bei Zoo hat mir Dennis noch so viel Arbeit abgenommen, dass ich gar nicht realisieren konnte, was eigentlich alles nötig war. Dieses mal bin ich bei vielen Schritten allein Verantwortlich und es stellt sich deutlich schwieriger dar, als ich gedacht habe. Ich werde nach dem Release wieder einen Rückblick Post machen und meine Eindrücke aus der Arbeit wieder reflektieren. Es ist schlicht erstaunlich was man alles bedenken muss und wie wichtig es ist, gute Kollegen/Helfer/Lehrer zu haben, die einen in die richtige Richtung stupsen. Danke dafür!
Ich bleibe am Ball und denke, dass ich den neuen Song im August – wie geplant, es ist unfassbar! – veröffentlichen werde.

Rough Mix

Jan war mal wieder überpünktlich und lieferte bereits am Wochenende den Drumtrack. Wie prophezeit war es wieder hervorragende Arbeit. Ich habe mich dann gestern daran gemacht die Gitarre und den Gesang für einen Rough-Mix einzuspielen/einzusingen. Abgesehen davon, dass das schwüle Wetter in meinen Studio ziemlich kontraproduktiv war und mir der Schweiß in Sturzbächen in die Gitarre tropfte, lief es sehr gut.
So langsam scheint es sich bezahlt zu machen, dass man viel zielgerichteter an die Sache geht, und es mir leichter fällt objektiv meine Arbeit zu betrachten. Nach drei Stunden (viermal Gitarre eingespielt, viermal gesungen) Arbeit hatte ich den Mix fertig. Für mich eine wahre Rekordzeit. Ob sich eine der Aufnahmen später im Originalmix finden wird, weiß ich nicht sicher. Ich denke eher nicht. Aber es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass der Track funktioniert. Kommende Woche werde ich bei Dennis mal in die Endproduktion einzelner Spuren gehen. Ich spiele also in seinem Studio eventuell noch einmal die Gitarre ein (vielleicht nehmen wir auch meine Aufnahmen – mal sehen) und muss den Bass einspielen. Zweiterer ist im Moment ein wenig mein Sorgenkind, weil ich schlich zu schlecht am Instrument bin.
In Sachen Gesang hatte ich gestern einen gefühlten Durchbruch. Es ist wirklich schwierig die richtige Form der Betonung, Phrasierung und Rhythmik zu finden. Nun bin ich langsam am Song dran und glaube zu wissen wohin die Reise gehen soll.
 
Der Release für Ende August bleibt also bestehen.
 
Ein Wort noch zum Blog. Der Umzug ist nun bereits in der Planungsphase und durch die Unterstützung eines guten Freundes, wird es wohl zeitnah von statten gehen.

Gut programmiert, ist halb produziert

Die letzten 14 Tagen waren wieder sehr arbeitsaufwendig. Der Song brauchte eine verbindliche Struktur. Welches Instrumente spielt wann welchen Part wie lang? Dieser Vorgang ist in der Produktion, für mich (mit meiner unfassbaren Erfahrung von einem Song…), der wichtigste Schritt. Da ich nur und ausschließlich Gitarre spiele, bin ich hierfür auf eine Software angewiesen, in der ich schnell verschiedene Spuren programmieren kann. Ich verwende Guitar Pro, eine Tabulatoren Software. Zugegeben, die Midi Ausgabe ist eine einzige Katastrophe, aber um dem Song ein Gesicht zu geben und insbesondere um zu wissen was man selbst will, gibt es für mich keine bessere und vor allem schnellere Lösung als diese. Darüber hinaus kostet die Software gerade einmal 60 € (das Upgrade 30 €) und stellt somit einen schönen Werkzeugkasten für den kleinen Geldbeutel dar.  
 
Dementsprechend habe ich die letzte Tage neben der Gitarre, den Basspart sowie das Schlagzeug programmiert. Während des Prozesses fand noch ein Soloinstrument und einige “Füll-Instrumente” den Weg ins Arrangement. Wie ihr seht, möchte ich noch nicht zu viel verraten – soll ja schließlich auch ein wenig überraschend sein, was am Ende da aus der Box kommt.
 
Das fertige Midi-Arrangement habe ich dann weitergeleitet um ein verbindliches Studioplayback auf dem Schlagzeug einspielen zu lassen. Hierfür konnte ich über Dennis wieder Jan Hees für das Projekt gewinnen, der sich nun an den Schlagzeugpart macht. Jan hat schon bei “Zoo” – für mich – wahre Wunder vollbracht und ich bin guter Dinge, dass er wieder ein tolles Produkt abliefert.
 
Ich habe ein sehr gutes Gefühl bei der Nummer und glaube, dass es ein – sorry aber mir fällt nur dieses Wort dazu ein – geiles Ding am Ende wird. Ich habe noch ca. 6 Wochen Zeit um meinen Plan (Ende August) zur erfüllen und bisher liege ich/wir gut in der Zeit. Ich freue mich darauf bald neues berichten zu können.

30 Tage und was nun?

Dreißig Tage ist “Zoo” jetzt schon Online und ich habe über 200 Plays!  In Die Woche danach habe ich geschätzt, dass es zwischen 150 und 200 werden könnten. Dass es jetzt über 200 sind überrascht mich wirklich. Besten Dank dafür an alle die es (vielleicht auch mehrfach) angehört haben. 
Doch nun zum nächsten Projekt. Ich hatte bereits erzählt, dass es weniger das Material ist, dass mir fehlt, als viel mehr der “richtige” Song für das neue Projekt. Dieser ist jetzt gefunden! Aktuell arbeite ich ziemlich intensiv an der Fertigstellung des Textes, was mir dieses mal deutlich schwerer fällt als sonst. Der Titel wird deutlich flotter werden und die Dynamik des Liedes muss sich auch im Text finden, was im Moment noch das größte Problem ist. 
Es ist immer wieder aufs neue spannend, wie die einzelnen Schritte bei einem Song sich unterscheiden. Bei Zoo hatte ich fast ad hoc den Text. Einzelne Wörter mussten lediglich getauscht werden, aber ansonsten stand der Text. Hier war die Vertonung das viel größere Problem. Beim aktuellen – noch titellosen Song – steht die Musik überwiegend schon. Lediglich der Text will noch nicht so, wie ich das will. Aber das wird – ich bin mir sicher. 
In den kommenden Tagen werde ich einen kurzen Konzertbericht posten. Ich war auf den “Bürgermeisterschaften” von Radio Gong in Volkach. Dort spielten “Revolverheld” und als Vorband Alex Diehl. Als Überraschung gab Andreas Kümmert (Voice of Germany) einige Lieder zum Besten. Bis dahin ein schönes Wochenende.   

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