Mai 06

Sandra Buchner, Mandy Stöhr und das Album

Die letzten 14 Tage ist wieder viel passiert und ich fasse es hier schnell in einem Post zusammen. Ein bisschen ein schlechtes Gewissen habe ich ja schon, dass ich jetzt erst auf den zweiten Song von Sandra eingehe – insbesondere weil er genauso hervorragend ist, wie der Erste – aber die liebe, gute Zeit hat es nicht zugelassen und einfach hinschludern wollte ich es nicht.

Darum hier, in seiner ganzen Pracht, Sandras neuester Release, schon gut drei Woche online auf der Soundcloud. Für mich gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Der Song erfüllt einfach alles was ich mag: Eine eigene Note, eine tolle Stimme und natürlich – Jim Croce! Der einmalige, viel zu früh verstorbene Croce ist so etwas, wie mein persönlich All-time-Favorite. Time in a bottle ist dabei eines dieser verträumten Lieder, dass einen in diese wunderbare, schwerelose Stimmung versetzt. Sandra trifft den gleichen Nerv und was soll ich sagen…. schwerelos ist schön.

Auch Mandy hat ihren zweiten Release zu verzeichnen und mit „Jolene“ ein Cover des 1974 aufgenommenen Dolly Partons Songs verwirklicht. Mandys Version kommt deutlich flotter daher und transportiert einen tollen, treibenden „Country-Train“ Sound. Mandy singt wieder souverän und gibt durch ihre Intonation und Phrasierung dem Stück ihren eigene Charme.
Angemerkt sei noch, dass Mandys erster Song „Seelentreter“ mit bald 500 Klicks, mehr als ein Achtungserfolg ist. Freut mich sehr, dass der Song so viel Aufmerksamkeit bekommen hat.

Die Songs hat natürlich wieder Dennis Schütze produziert und hat das ein oder andere Instrument beigetragen. Jan Hees und Camillo Goita waren ebenfalls wieder unterstützend dabei. Es ist absolut großartig, dass hier etwas wächst, dass solche reifen Früchte trägt. Weiter so!

Dennis hat auf seinem Blog bereits angekündigt, dass er einige der so produzierten Stücke auf einem Album vereinen wird, dass zum Download erhältlich sein wird . Ich selbst werde ebenfalls mit zwei Songs vertreten sein und bin schon ein wenig aufgeregt, wie viel Anklang das Projekt finden wird. Ich werde natürlich berichten sobald etwas erhältlich ist.

Apr 15

Jan Böhmermann und die Unsinnigkeit der Frage

Jetzt sitze ich doch tatsächlich hier und schreiben einen Beitrag über Jan Böhmermann und die Frage: Was darf Satire? Vor einigen Tagen habe ich noch vollmundig erklärt, dass ich auf diese Diskussion überhaupt keine Lust habe, sondern ein Video bereitstellen möchte, dass zufällig eben vom „Satire-Böhmi“ kommt.
Heute, elf Tage später, bin ich eines Besseren belehrt und muss feststellen, dass das Thema mitten in unser aller Leben aufgeschlagen ist und dass es besprochen werden muss. Nicht nur, weil mein Handy heute nicht still stand – Whats App Gruppen sind die rechtmäßigen Erben der Stadtschreier – sondern vor allem, weil es der medialen Berichterstattung seit der Ausstrahlung des „Schmähgedichtes“ gelungen ist, permanent die falsche Frage zu stellen: Was darf Satire?
Ich bin mir sicher, dass noch Generationen von Jurastudenten mit dem Fall Böhmermann konfrontiert werden, jetzt da es offiziell ist und wir alle Zeuge davon werden dürfen, wie der vergessene Paragraph 103 des Strafgesetzbuches – die sog. Majestätsbeleidigung – tatsächlich Verwendung findet. Es ist tatsächlich wahr. Die Majestätsbeleidigung wird juristisch geprüft. Selbstverständlich auch die „normale“ Beleidigung, aber gegen diese hätte sich Böhmermann sowieso zu wehr setzen müssen, denn hierfür ist die Zusage der Regierung nicht notwendig. Wir sehen uns also mit einem juristischen Novum der letzten vierzig Jahre konfrontiert.
Ich habe heute aufmerksam die Berichterstattung verfolgt, konnte während eines Friseurbesuches sogar den Leitartikel des Stern lesen, der entgegen aller Erwartungen sehr gut war, überflog halbstündlich die sozialen Netzwerke und kam aus dem Kopfschütteln einfach nicht mehr heraus.
Was darf Satire? Wenn ich diese Frage noch einmal in diesem Kontext hören, ist die Gefahr sehr groß, dass sich mein Verstand für einige Wochen in den Standby Modus verabschiedet. War die Fragestellung zu Anfang noch verständlich, ist sie mittlerweile gleichbedeutend dämlich, wie die Frage nach der Ankunft von Godot. Es geht hier doch schon seit Tagen nicht mehr darum ob er das darf oder nicht. Es geht darum, warum wir überhaupt noch darüber berichten? Wieso bieten wir die Bühne für ein absurdes Politik-Stück? Wieso muss ein türkischer Präsident diesen Kampf ausfechten? Wieso – in Herr Gotts Dreiteufelsnamen – schützt man einen Künstler nicht mit unseren politischen und juristischen Möglichkeiten?

Es ist erbärmlich; es ist eine Schande.

Betrachtet man das Gedicht Isoliert, ohne Kontext und der Sendung, ist Böhmermann zu weit gegangen. Ob in der juristischen Theorie hier eine Straftat vorliegt oder nicht, ist aber egal – hierfür wird ein Anwaltsapparat ordentlich Zeit und Geld aufbringen und wir werden es verfolgen dürfen. Nein, die Frage ist eben nicht durfte er das, oder darf er als Vertreter der Satire das. Die Frage ist, ob wir verdammt noch mal nichts Besseres zu tun haben. Müssen wir, muss die Bundesregierung hier nicht der Justiz die Hilfestellung geben und sagen: „In Ordnung Freunde, wir wissen alle, dass das an der Grenze war. Herr Böhmermann mäßigen Sie sich. Wir wissen aber auch, dass ein Prozess hier absoluter Unsinn ist. Wir lehnen den Antrag daher ab.“
Ich hoffe inständig, dass wir irgendwann auf diesen Nenner kommen und irgendjemand diese Farce beendet und richtige Probleme angegangen werden. Bis dahin….

Es ist erbärmlich; es ist eine Schande.

Apr 08

Der Echo und die Geister die er rief

Der wichtigste Musikpreis Deutschlands , der „Echo“, wurde gestern verliehen und jeder, der darüber in der aktuellen Medienwelt liest, wird über die Band Frei.wild stolpern und darüber, wie beschämend (Spiegel Online) oder abgestumpft (Süddeutsche Zeitung) es ist, dass die Band den Preis für die beste/erfolgreichste Band Rock/Alternative/National bekommen hat. Wer Frei.wild nicht kennt, wird sich allerhöchstens an den Boykott vor zwei Jahren erinnern, als u.a. die Bands „Kraftclub“ und „Jennifer Rostock“ die Veranstaltung boykottieren, weil sie „… in keiner medialen Berichterstattung rund um die Preisverleihung auf Augenhöhe mit dieser Band erscheinen (wollen).“
Frei.wild, dass kann man ohne augenzwinkern sagen, ist eine Deutschrock-Band, die besonders durch Lieder auf sich aufmerksam macht, in denen ihre Heimatverbundeheit zum Ausdruck gebracht wird. Dabei distanziert sich die Band sehr deutlich von der Unterstellung, sie seien rechtsradikal oder gar Neonazis, sie widmen sogar ganze Lieder diesem Thema, u.a. „Land der Vollidioten„.
Nun ist da also diese Band mit dem – für Kritiker – rechtsradikalen Touch, die viele Platten verkauft und so natürlich nach den Echo Regularien auch zum Aufgebot gehört, die aber keiner so recht dabei haben will. Wem hier das Augenlid zuckt und ein „Moment mal, da war doch was“ durch den Kopf schießt, der hat vollkommen Recht. Bereits die „Böhsen Onkelz“ haben diesen Tanz mit dem Echo geführt, wurden erst nach Ihrer Auflösung mit einem Echo ausgezeichnet (Für Ihre DVD über das Abschiedskonzert – wer da nicht schmunzeln muss…) und waren ein regelmäßiges Störfeuer. Auch die Onkelz hatten sich von der rechten Seite distanziert, auch sie schrieben Deutschrock Lieder mit markigen Texten über Zusammenhalt, Ehrlichkeit und Solidarität.
Nun gewinnt Frei.wild gestern den Echo und das schlimmst anzunehmende Szenario tritt ein. Die Band geht auf die Bühne  (ein kleiner Mittelfinger wegen Buhrufen inklusive), und verliest ein Statement, dass recht eloquent (Zitat Daniel Koch Intro.de) die Band und ihre Fans thematisiert und so schonungslos zeigt, woran der Echo scheitert.
Dass Frei.wild eine erfolgreiche deutschsprachige Band ist, lässt sich nun mal nicht verleugnen, ob man es nun mag oder nicht. Das gleiche galt oder gilt z.B. für Bushido oder Kolegah, die ebenfalls Musik produzieren, bei denen die Kritiker nicht ganz wissen, wie sie es nun nehmen sollen.

Der Echo hat ein Problem mit den Geistern die er selbst rief. Man kann sich nicht als der wichtigste Musikpreis Deutschlands positionieren und die erfolgreichsten Bands des Landes aussperren. Dass den Machern ein Groenemeyer oder Westernhagen lieber ist, ist dabei nur logisch, aber die Realität ist nun mal eine andere. Selbstredend kann Frei.wild, bei aller Mühe, die man sich gibt, gegen Rechts zu schießen, sich nicht davon „frei“ machen „wilde“ Rechte durch ihre Texte anzusprechen. Im rechten Gedankengut geht es nun mal um Werte der Heimat, der Solidarität, der Ehrlichkeit. Genauso wie es den Hippies nicht nur darum ging gegen den Krieg zu sein sondern auch ein bisschen darum high zu sein – die Bands machten da keine Ausnahme. Die Frage, die sich der Echo längst stellen müsste, ist, was man eigentlich will. Will man erfolgreiche Musik mit Preisen versehen, oder „gute“ Musik – was man auch immer darunter verstehen mag.

Wenn man mich fragt, hat der Echo gestern seinen Tiefpunkt erreicht. Man wurde vorgeführt, hat sich selbst hintergangen, wollte in die Mitte zurückkehren, Wiedergutmachung betreiben und hat es ordentlich verbockt: Helene Fischer hat den Preis für die Kategorie Crossover bekommen, mit Ihrem Album „Weihnachten“. Nominiert war auch Bratislava Symphony Orchestra (35 Jahre Böhse Onkelz – Symphonien und Sonaten). Das wäre ein Zeichen gewesen!

Apr 04

Jan Böhmermann – BE DEUTSCH

Leider kam mir der Medianhype um die „Schmäkritik“ von Jan Böhmermann zuvor, weshalb ich etwas überlegen musste, ob ich diesen Beitrag nicht verschiebe, denn eigentlich wollte ich einen Diskussion über „Was darf Satire“ vermeiden. In diesem Fall lasse ich es aber darauf ankommen, weil mir das Video und der Song zu „BE DEUTSCH“ dermaßen gut gefällt, dass ich es einfach teilen muss.

Ob man nun Böhmermann mag oder nicht, dieses Video ist einfach auf den Punkt karikiert und international treffend. Ich würde mir wünschen, dass mehr über die Botschaft dieses Videos gesprochen wird, als über die Richtschnur, wie weit ein Komiker gehen darf und ob es besondere Behandlungen für Politiker geben darf.

Einfach mal die Schmäkritik vergessen und dieses Video genießen.

Mrz 31

Alpha Centauri – Prof. Harald Lesch

Physik oder Naturwissenschaften im Allgemeinen haben mich Zeit meines Lebens fasziniert. Es fehlte nicht viel und ich wäre sogar einem technisches Bildungsweg, vielleicht sogar Studium nachgegangen. Gescheitert ist es letztlich daran, dass ich realisieren musste, dass Interesse allein für ein bestimmtes Niveau nicht ausreicht.

Das Interesse ist aber geblieben und so auch der stete Informationsfluss, was draußen in der Welt geschieht, bzw. was bereits geschehen ist. Ein wunderbarer Weg sich in verschiedene Themen einführen zu lassen ist die Sendung „Alpha Centauri“ mit Professor Harald Lesch. In über zweihundert Episoden geht Lesch dabei auf verschiedene, überwiegend physikalische, Fragen ein und umreist für den Laien die Bedeutung für unsere Menschheit. Das Spektrum der Sendung reicht von „Kann Star Trek Wirklichkeit sein“ (Folge 25) bis hin zu „Was ist die heisenbergsche Unschärferelation“ (Folge 94). Obwohl eine Folge lediglich fünfzehn Minuten dauert, schafft es Lesch das Thema zu umreisen, den Hörer bei sich zu behalten und dabei noch sympathisch zu sein. Drei Eigenschaften, die meinen Physiklehrern abgingen.

Harald Lesch hat mittlerweile die Sendung eingestellt, moderierte zwischendrin Leschs Kosmos und nun eine Sendung mit dem Titel „Frag den Lesch“, die mich ehrlicherweise allein schon durch den locker fetzigen Titel nicht anspricht.

Alle Folgen zu Alpha Centauri finden sich kostenlos auf der Seite der ARD zum streamen. Ich kann nur jedem Empfehlung sich hier einmal treiben zu lassen und Lesch´s hervorragender Präsentation zu lauschen. Drei Folgen, die für mich eine Art best of sind, habe ich unten verlinkt.

War die Mondlandung echt?

Was ist die Unschärferelation?

Gibt es Überlichtgeschwindigkeit?

Mrz 30

Den Horizont erweitern

Ich habe diesen Blog vor fast 3 Jahren gestartet um über meine Musik zu berichten – ein Egoblog, wenn man so will. Mir gingen unterdessen immer wieder die Themen aus, ich rief neue Kategorien ins Leben, konnte diese nicht befüllen, begann wieder von vorne. Meine regelmäßigsten Beiträge waren über Mitmusiker und deren Musik, wie in den letzten Tagen die Veröffentlichungen von Sandra Buchner und Mandy Stöhr.

Es nervt mich bisweilen selbst, dass ich durch das selbst auferlegte Thema Musik sehr eingegrenzt bin. Denn auch wenn ich mich selbst viel mit Musik beschäftigte, zu schreiben gibt es für mich darüber wenig. Da ich die Arbeit an diesem Blog aber sehr genieße, werde ich die mir auferlegten Ketten sprengen und zukünftig mehr Content abseits der Musik auf diesen Blog bringen. Wohin mich das bringt, dass kann ich jetzt noch nicht so abschätzen. In erstes Linie soll es mehr Leben auf den Blog bringen und vielleicht die in oder andere Diskussion nach sich ziehen.

Meine Musik soll natürlich weiterhin das Bindeglied bleiben und ich werde meine Songs demnach auch hier veröffentlichen und über die Produktionen schreiben. Schauen wir mal wohin es mich/uns treibt.

Mrz 29

Mandy Stöhr – Seelentreter

Nachdem bereits vor einer Woche Sandra Buchner ihren ersten Song „Nights in White Satin“ veröffentlicht hat (hier), hat nun auch die zweite Songschreiberkollegin unter der Leitung von Dennis einen Song veröffentlicht: Mandy Stöhr.
Ihr Debüt trägt den den Namen „Seelentreter“ und der Titel weiß gleich doppelt zu überzeugen. Nicht nur weil Seelentreter einfach ein hervorragender Titel ist – ich weiß wie schwer es ist einen guten Titel zu finden! – sondern auch weil Mandy gut ihre Stärken ausspielt und dem Song eine eigene Note verpasst. Insbesondere Ihre Stimme punktet durch einen hohen Wiedererkennungswert, die langgezogenen Phrasierungen prägen das Bild, die Instrumentierung ist schlicht aber keinesfalls langweilig. Hier konnte Mandy, ebenso wie ich, auf das gute Netzwerk von Dennis zurückgreifen, fand in Camilo Goita einen Bassist, in Jan Hees einen verlässlichen Mann am Schlagzeug und im Mix und Mastering. Dennis steuert noch eine E-Gitarre und Orgel bei, Mandy selbst spielt die Akustikgitarre.
Eine besondere Stärke liegt im Text, denn Mandy hat etwas zu erzählen und es lohnt sich genau zuzuhören. Hier möchte ich nicht zu viel verraten, denn es ist durchaus Interpretationsspielraum in den Zeilen und diese Freude sollte jeder selbst haben.

Einen herzlichen Glückwunsch an Mandy für den ersten Release – sehr gelungen, bitte weitermachen! Alle anderen, nehmt euch Zeit, hört das Lied in Ruhe, hört es ein zweites und ein drittes Mal, und dann noch mal von vorn. Weiterlesen »

Mrz 23

Song Release – Am Ende Aller Tage

Nach fast neun Monaten Pause habe ich nun (endlich) einen neuen Song fertig gestellt und heute in die Soundcloud gepackt. „Am Ende Aller Tage“ heißt das gute Stück und wie immer hoffe ich, dass es dem ein oder anderen Hörer gefällt.
Ein großer, fast schon traditioneller Dank, geht an Jan Hess für Schlagzeug bzw. Mix und Mastering, sowie an Dennis Schütze für Klavier, Bass und natürlich alle guten Ratschläge während der Produktion. Der Song hat es uns wirklich nicht leicht gemacht – umso glücklicher bin ich mit dem Ergebnis.

Nun viel Vergnügen – lasst euch auf Händen tragen!

Mrz 21

Sandra Buchner – Nights In White Satin

Dass Dennis Schütze mich zu meinem ersten musikalischen release „gedrängt“ hat, ist jedem der diesen Blog verfolgt, wahrscheinlich bekannt – und jeder weiß auch, dass ich ihm dafür unendlich dankbar bin. Mittlerweile hat er mir diesem „Drängen“ noch weitere Künstler ins Rampenlicht gestoßen. Eine davon ist Sandra Buchner.
Obwohl wir durch Dennis eine gemeinsame Konstante haben, haben wir uns bisher nicht kennen gelernt. Um so erfreulicher war es, eine Schwester im Geiste auf Dennis´ Blog zu finden, die ebenfalls ihren ersten Release unter der Produktion von Dennis verzeichnen konnten.
Anders als ich, interpretiert Sandra (ich hoffe das „Du“ ist in Ordnung) bekannte Lieder neu und hat sich mit „Nights in white satin“ gleich einmal einen ordentlichen Brocken aufgetischt. Das Original von „The Moody Blues“ kommt mit einem 6/8 Takt daher und bleibt vor allem durch sein orchestrales „I love you“ im Refrain in Erinnerung.  Sandra schlug einen anderen Weg ein, verpflanzte den Song in einen 4/4 Takt, arrangierte eine elektronisch-jazzige Atmosphäre und konnte über Dennis Fritz Wenzel gewinnen, der die Querflöte einspielte. Dazu punktet Sandra mit einer hervorragenden Gesangsleistung, die dem Stück die nötige Jazznote verleiht.

Herausgekommen ist ein unverwechselbares Cover eines großartigen Songs, dass sich von ersten Moment in mein Herz gespielt hat. Es gehört viel Mut dazu, dieses Stück als ersten Release zu wählen und ich bin begeistert darüber, mit welcher Konsequenz das Projekt diesen Mut bis zum letzten Ton widerspiegelt.

Ich kann nur meinen Hut ziehen, diesen Beitrag zu Ende bringen und laut rufe: „Mehr davon – und bitte mit dem selben Mut!“

PS: Sandra hat auch einen eigenen Blog – hier

Mrz 16

Ankündigung Songrelease

Ja ist denn heut´ schon Ostern?

Bald steht der Hase vor der Tür und seit Weihnachten nichts los auf dem Blog und das obwohl ich einen Doppelschlag angekündigt habe. Nichts war´s, das lässt sich schon einmal festhalten. Also bin ich zurück zur „Ein-Song-Release“ Strategie gegangen und prompt läuft´s wieder. Gerade habe ich den ersten Mix von Jan erhalten, mit dem ich jetzt schon außerordentlich zufrieden bin. Einer Veröffentlichung steht demnach quasi nichts mehr im Wege.
Ohne zuviel versprechen zu wollen, denke ich, dass Ende dieser Woche der Song in der Soundcloud landet und ich damit meine Nummer fünf veröffentlichen konnte. Ich habe mir nun auch fest geschworen keine weiteren guten Vorsätze hier auf dem Blog preis zugeben. Meine Erfüllungsquote ist erschreckend gering und da ist es einfach besser ohne Vorsätze an die Sache heranzugehen und einfach weiter fleißig Musik zu produzieren.

Also, dranbleiben! Bald gibt es wieder was auf die Ohren!

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