Sep 03

Woran erkennt man einen guten Schlagzeuger?

Obwohl ich eigene Songs schreibe und produziere, weiß ich relativ wenig darüber, was einen guten von einem schlechten Schlagzeuger unterscheidet. Brandon Khoo ist weit davon entfernt ein „bekannter“ Schlagzeuger zu sein. Eines seiner Youtube Videos erlangte jedoch große Berühmtheit, da er versuchte zu erklären, woran man einen guten Schlagzeuger (ich würde sogar sagen, guten Musiker) erkennt. Dabei räumte er nicht nur ein, dass Ringo Starr (ja, der von den Beatles) ein guter Schlagzeuger ist, sondern er zeigte auch sehr deutlich, dass die Fähigkeit sehr schwierige Stücke zu spielen, nicht bedeutet, dass man ein guter Schlagzeuger (Musiker) ist. Für mich ein sehr sehenswertes Video. Was meint ihr? Hat er Recht?.

Aug 23

Song Release – Verse gegen die Wand

Heute habe ich meinen sechsten Song „Verse gegen die Wand“ veröffentlicht. Ein hartes halbes Jahr liegt hinter mir und diesem Song und ich bin sehr froh, dass er es jetzt endlich in die Soundcloud geschafft hat. Ich beschreite mit dem Song wieder einmal ungewohntes Terrain. Die Stahlsaiten wurden gegen Nylon getauscht, das Schlagzeug auf eine Cajòn und Shaker reduziert und eine Blockflöte begleitet den Hörer durch das Lied. Darüber hinaus beschäftigt sich der Text sehr kritisch mit einem Thema und hält mit einer Meinung nicht hinterm dem Berg.    Weiterlesen »

Aug 01

Neuer Song im August

Im August werde ich meinen sechsten Song veröffentlichen. Jan hat schon die einzelnen Spuren und arbeitet am Mix und Mastering. Ich freue mich dieses mal ganz besonders, da der Song mich nun über ein halbes Jahr begleitet hat und vor Probleme gestellt hat, die ich so nicht erwartet hatte. Bereits im November wollte ich in die Produktion gehen und bin immer wieder ins Stocken geraten. Dennis´ unermüdlichen Einsatz und Ideenreichtum ist es zu verdanken, dass wir das Projekt noch über die Ziellinie gebracht haben. Vielen Dank dafür an dieser Stelle.

Mehr zum Song dann zum Release.

Jun 09

Sandra Buchner – Video zum Song Ben

Sandra Buchner hat gleich zum Release des Albums ihr erste Video veröffentlicht. Zum Song „Ben“ hat sie in Zusammenarbeit mit Dennis, Camilo und Jens-Uwe Otte von Ape Demie Movie einen passendes schwarz/weiß Video gedreht.

Ich bin ein riesiger Fan von Sandras Stimme und zu „Ben“ ist ihr nun ein ebenso schönes Video gelungen. Einfach reinhören, genießen und im Idealfall gleich kaufen. Zum Beispiel hier.

Jun 08

Release – So klingt Würzburg 2016!

Am 05.06.0216 wurde im Rahmen eines „Living Room Events“ im Hause von Dennis Schütze, das Album „So klingt Würzburg 2016“ veröffentlicht auf dem auch zwei Songs von mir sind (Manchmal und Am Ende aller Tage). Mit dabei sind außerdem Mandy Stöhr, Sandra Buchner und Marius Fleck mit ebenfalls zwei Kompositionen. Das Album ist als Download über Itunes, Amazon, Musicload, Spotify und weitere Download-Portale erwerbbar.

Ich muss es gerade heraus sagen: Ich bin gerade ziemlich von den Socken! Es ist das eine, über das Projekt seit Wochen zu reden, und das andere wenn es dann tatsächlich draußen ist. Gestern habe ich mich dann mal selbst auf Spotify gesucht, gleich gefunden und – oh Wunder – schallte meine Musik durch die Kopfhörer. Es ist verrückt und gleichzeitig unfassbar befriedigend, wenn man die Früchte der eigenen Arbeit so vor den Augen hat.

Der „Living Room Event“ bei Dennis´ war darüber hinaus auch noch ein tolles Erlebnis. Die ganze Familie Schütze hat sich ordentlich ins Zeug gelegt, Dennis´ Sohn Ludwig hat uns am Schlagzeug unterstützt, Camilo hat den Bass gerockt und wir mussten einfach nur spielen und genießen. Mittlerweile sind mir auch die Lieder von Mandy, Sandra und Marius arg ans Herz gewachsen und erst vor einigen Tagen hat mich Sandras „Nights in White Satin“ auf einer langen Autofahrt begleitet.

In den nächsten Tagen werden noch einige Videos zum Album zu sehen sein, die ich natürlich hier auch vorstellen werde. Also, lasst euch auf unser kleines Projekt ein und gebt dem vielseitigen Album eine Chance. Es ist es wert!

Mai 06

Sandra Buchner, Mandy Stöhr und das Album

Die letzten 14 Tage ist wieder viel passiert und ich fasse es hier schnell in einem Post zusammen. Ein bisschen ein schlechtes Gewissen habe ich ja schon, dass ich jetzt erst auf den zweiten Song von Sandra eingehe – insbesondere weil er genauso hervorragend ist, wie der Erste – aber die liebe, gute Zeit hat es nicht zugelassen und einfach hinschludern wollte ich es nicht.

Darum hier, in seiner ganzen Pracht, Sandras neuester Release, schon gut drei Woche online auf der Soundcloud. Für mich gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Der Song erfüllt einfach alles was ich mag: Eine eigene Note, eine tolle Stimme und natürlich – Jim Croce! Der einmalige, viel zu früh verstorbene Croce ist so etwas, wie mein persönlich All-time-Favorite. Time in a bottle ist dabei eines dieser verträumten Lieder, dass einen in diese wunderbare, schwerelose Stimmung versetzt. Sandra trifft den gleichen Nerv und was soll ich sagen…. schwerelos ist schön.

Auch Mandy hat ihren zweiten Release zu verzeichnen und mit „Jolene“ ein Cover des 1974 aufgenommenen Dolly Partons Songs verwirklicht. Mandys Version kommt deutlich flotter daher und transportiert einen tollen, treibenden „Country-Train“ Sound. Mandy singt wieder souverän und gibt durch ihre Intonation und Phrasierung dem Stück ihren eigene Charme.
Angemerkt sei noch, dass Mandys erster Song „Seelentreter“ mit bald 500 Klicks, mehr als ein Achtungserfolg ist. Freut mich sehr, dass der Song so viel Aufmerksamkeit bekommen hat.

Die Songs hat natürlich wieder Dennis Schütze produziert und hat das ein oder andere Instrument beigetragen. Jan Hees und Camillo Goita waren ebenfalls wieder unterstützend dabei. Es ist absolut großartig, dass hier etwas wächst, dass solche reifen Früchte trägt. Weiter so!

Dennis hat auf seinem Blog bereits angekündigt, dass er einige der so produzierten Stücke auf einem Album vereinen wird, dass zum Download erhältlich sein wird . Ich selbst werde ebenfalls mit zwei Songs vertreten sein und bin schon ein wenig aufgeregt, wie viel Anklang das Projekt finden wird. Ich werde natürlich berichten sobald etwas erhältlich ist.

Apr 15

Jan Böhmermann und die Unsinnigkeit der Frage

Jetzt sitze ich doch tatsächlich hier und schreiben einen Beitrag über Jan Böhmermann und die Frage: Was darf Satire? Vor einigen Tagen habe ich noch vollmundig erklärt, dass ich auf diese Diskussion überhaupt keine Lust habe, sondern ein Video bereitstellen möchte, dass zufällig eben vom „Satire-Böhmi“ kommt.
Heute, elf Tage später, bin ich eines Besseren belehrt und muss feststellen, dass das Thema mitten in unser aller Leben aufgeschlagen ist und dass es besprochen werden muss. Nicht nur, weil mein Handy heute nicht still stand – Whats App Gruppen sind die rechtmäßigen Erben der Stadtschreier – sondern vor allem, weil es der medialen Berichterstattung seit der Ausstrahlung des „Schmähgedichtes“ gelungen ist, permanent die falsche Frage zu stellen: Was darf Satire?
Ich bin mir sicher, dass noch Generationen von Jurastudenten mit dem Fall Böhmermann konfrontiert werden, jetzt da es offiziell ist und wir alle Zeuge davon werden dürfen, wie der vergessene Paragraph 103 des Strafgesetzbuches – die sog. Majestätsbeleidigung – tatsächlich Verwendung findet. Es ist tatsächlich wahr. Die Majestätsbeleidigung wird juristisch geprüft. Selbstverständlich auch die „normale“ Beleidigung, aber gegen diese hätte sich Böhmermann sowieso zu wehr setzen müssen, denn hierfür ist die Zusage der Regierung nicht notwendig. Wir sehen uns also mit einem juristischen Novum der letzten vierzig Jahre konfrontiert.
Ich habe heute aufmerksam die Berichterstattung verfolgt, konnte während eines Friseurbesuches sogar den Leitartikel des Stern lesen, der entgegen aller Erwartungen sehr gut war, überflog halbstündlich die sozialen Netzwerke und kam aus dem Kopfschütteln einfach nicht mehr heraus.
Was darf Satire? Wenn ich diese Frage noch einmal in diesem Kontext hören, ist die Gefahr sehr groß, dass sich mein Verstand für einige Wochen in den Standby Modus verabschiedet. War die Fragestellung zu Anfang noch verständlich, ist sie mittlerweile gleichbedeutend dämlich, wie die Frage nach der Ankunft von Godot. Es geht hier doch schon seit Tagen nicht mehr darum ob er das darf oder nicht. Es geht darum, warum wir überhaupt noch darüber berichten? Wieso bieten wir die Bühne für ein absurdes Politik-Stück? Wieso muss ein türkischer Präsident diesen Kampf ausfechten? Wieso – in Herr Gotts Dreiteufelsnamen – schützt man einen Künstler nicht mit unseren politischen und juristischen Möglichkeiten?

Es ist erbärmlich; es ist eine Schande.

Betrachtet man das Gedicht Isoliert, ohne Kontext und der Sendung, ist Böhmermann zu weit gegangen. Ob in der juristischen Theorie hier eine Straftat vorliegt oder nicht, ist aber egal – hierfür wird ein Anwaltsapparat ordentlich Zeit und Geld aufbringen und wir werden es verfolgen dürfen. Nein, die Frage ist eben nicht durfte er das, oder darf er als Vertreter der Satire das. Die Frage ist, ob wir verdammt noch mal nichts Besseres zu tun haben. Müssen wir, muss die Bundesregierung hier nicht der Justiz die Hilfestellung geben und sagen: „In Ordnung Freunde, wir wissen alle, dass das an der Grenze war. Herr Böhmermann mäßigen Sie sich. Wir wissen aber auch, dass ein Prozess hier absoluter Unsinn ist. Wir lehnen den Antrag daher ab.“
Ich hoffe inständig, dass wir irgendwann auf diesen Nenner kommen und irgendjemand diese Farce beendet und richtige Probleme angegangen werden. Bis dahin….

Es ist erbärmlich; es ist eine Schande.

Apr 08

Der Echo und die Geister die er rief

Der wichtigste Musikpreis Deutschlands , der „Echo“, wurde gestern verliehen und jeder, der darüber in der aktuellen Medienwelt liest, wird über die Band Frei.wild stolpern und darüber, wie beschämend (Spiegel Online) oder abgestumpft (Süddeutsche Zeitung) es ist, dass die Band den Preis für die beste/erfolgreichste Band Rock/Alternative/National bekommen hat. Wer Frei.wild nicht kennt, wird sich allerhöchstens an den Boykott vor zwei Jahren erinnern, als u.a. die Bands „Kraftclub“ und „Jennifer Rostock“ die Veranstaltung boykottieren, weil sie „… in keiner medialen Berichterstattung rund um die Preisverleihung auf Augenhöhe mit dieser Band erscheinen (wollen).“
Frei.wild, dass kann man ohne augenzwinkern sagen, ist eine Deutschrock-Band, die besonders durch Lieder auf sich aufmerksam macht, in denen ihre Heimatverbundeheit zum Ausdruck gebracht wird. Dabei distanziert sich die Band sehr deutlich von der Unterstellung, sie seien rechtsradikal oder gar Neonazis, sie widmen sogar ganze Lieder diesem Thema, u.a. „Land der Vollidioten„.
Nun ist da also diese Band mit dem – für Kritiker – rechtsradikalen Touch, die viele Platten verkauft und so natürlich nach den Echo Regularien auch zum Aufgebot gehört, die aber keiner so recht dabei haben will. Wem hier das Augenlid zuckt und ein „Moment mal, da war doch was“ durch den Kopf schießt, der hat vollkommen Recht. Bereits die „Böhsen Onkelz“ haben diesen Tanz mit dem Echo geführt, wurden erst nach Ihrer Auflösung mit einem Echo ausgezeichnet (Für Ihre DVD über das Abschiedskonzert – wer da nicht schmunzeln muss…) und waren ein regelmäßiges Störfeuer. Auch die Onkelz hatten sich von der rechten Seite distanziert, auch sie schrieben Deutschrock Lieder mit markigen Texten über Zusammenhalt, Ehrlichkeit und Solidarität.
Nun gewinnt Frei.wild gestern den Echo und das schlimmst anzunehmende Szenario tritt ein. Die Band geht auf die Bühne  (ein kleiner Mittelfinger wegen Buhrufen inklusive), und verliest ein Statement, dass recht eloquent (Zitat Daniel Koch Intro.de) die Band und ihre Fans thematisiert und so schonungslos zeigt, woran der Echo scheitert.
Dass Frei.wild eine erfolgreiche deutschsprachige Band ist, lässt sich nun mal nicht verleugnen, ob man es nun mag oder nicht. Das gleiche galt oder gilt z.B. für Bushido oder Kolegah, die ebenfalls Musik produzieren, bei denen die Kritiker nicht ganz wissen, wie sie es nun nehmen sollen.

Der Echo hat ein Problem mit den Geistern die er selbst rief. Man kann sich nicht als der wichtigste Musikpreis Deutschlands positionieren und die erfolgreichsten Bands des Landes aussperren. Dass den Machern ein Groenemeyer oder Westernhagen lieber ist, ist dabei nur logisch, aber die Realität ist nun mal eine andere. Selbstredend kann Frei.wild, bei aller Mühe, die man sich gibt, gegen Rechts zu schießen, sich nicht davon „frei“ machen „wilde“ Rechte durch ihre Texte anzusprechen. Im rechten Gedankengut geht es nun mal um Werte der Heimat, der Solidarität, der Ehrlichkeit. Genauso wie es den Hippies nicht nur darum ging gegen den Krieg zu sein sondern auch ein bisschen darum high zu sein – die Bands machten da keine Ausnahme. Die Frage, die sich der Echo längst stellen müsste, ist, was man eigentlich will. Will man erfolgreiche Musik mit Preisen versehen, oder „gute“ Musik – was man auch immer darunter verstehen mag.

Wenn man mich fragt, hat der Echo gestern seinen Tiefpunkt erreicht. Man wurde vorgeführt, hat sich selbst hintergangen, wollte in die Mitte zurückkehren, Wiedergutmachung betreiben und hat es ordentlich verbockt: Helene Fischer hat den Preis für die Kategorie Crossover bekommen, mit Ihrem Album „Weihnachten“. Nominiert war auch Bratislava Symphony Orchestra (35 Jahre Böhse Onkelz – Symphonien und Sonaten). Das wäre ein Zeichen gewesen!

Apr 04

Jan Böhmermann – BE DEUTSCH

Leider kam mir der Medianhype um die „Schmäkritik“ von Jan Böhmermann zuvor, weshalb ich etwas überlegen musste, ob ich diesen Beitrag nicht verschiebe, denn eigentlich wollte ich einen Diskussion über „Was darf Satire“ vermeiden. In diesem Fall lasse ich es aber darauf ankommen, weil mir das Video und der Song zu „BE DEUTSCH“ dermaßen gut gefällt, dass ich es einfach teilen muss.

Ob man nun Böhmermann mag oder nicht, dieses Video ist einfach auf den Punkt karikiert und international treffend. Ich würde mir wünschen, dass mehr über die Botschaft dieses Videos gesprochen wird, als über die Richtschnur, wie weit ein Komiker gehen darf und ob es besondere Behandlungen für Politiker geben darf.

Einfach mal die Schmäkritik vergessen und dieses Video genießen.

Mrz 31

Alpha Centauri – Prof. Harald Lesch

Physik oder Naturwissenschaften im Allgemeinen haben mich Zeit meines Lebens fasziniert. Es fehlte nicht viel und ich wäre sogar einem technisches Bildungsweg, vielleicht sogar Studium nachgegangen. Gescheitert ist es letztlich daran, dass ich realisieren musste, dass Interesse allein für ein bestimmtes Niveau nicht ausreicht.

Das Interesse ist aber geblieben und so auch der stete Informationsfluss, was draußen in der Welt geschieht, bzw. was bereits geschehen ist. Ein wunderbarer Weg sich in verschiedene Themen einführen zu lassen ist die Sendung „Alpha Centauri“ mit Professor Harald Lesch. In über zweihundert Episoden geht Lesch dabei auf verschiedene, überwiegend physikalische, Fragen ein und umreist für den Laien die Bedeutung für unsere Menschheit. Das Spektrum der Sendung reicht von „Kann Star Trek Wirklichkeit sein“ (Folge 25) bis hin zu „Was ist die heisenbergsche Unschärferelation“ (Folge 94). Obwohl eine Folge lediglich fünfzehn Minuten dauert, schafft es Lesch das Thema zu umreisen, den Hörer bei sich zu behalten und dabei noch sympathisch zu sein. Drei Eigenschaften, die meinen Physiklehrern abgingen.

Harald Lesch hat mittlerweile die Sendung eingestellt, moderierte zwischendrin Leschs Kosmos und nun eine Sendung mit dem Titel „Frag den Lesch“, die mich ehrlicherweise allein schon durch den locker fetzigen Titel nicht anspricht.

Alle Folgen zu Alpha Centauri finden sich kostenlos auf der Seite der ARD zum streamen. Ich kann nur jedem Empfehlung sich hier einmal treiben zu lassen und Lesch´s hervorragender Präsentation zu lauschen. Drei Folgen, die für mich eine Art best of sind, habe ich unten verlinkt.

War die Mondlandung echt?

Was ist die Unschärferelation?

Gibt es Überlichtgeschwindigkeit?

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