GETAGGTE BEITRÄGE / Sandra Buchner

Sandra Buchner sings Micheal Jackson – Video zu “Bad”

Sandra Buchner hat nach einer etwas längeren Pause gleich drei Songs mit Dennis Schütze produziert und das ganze unter dem Mini Album “Sandra Buchner sings Michael Jackson” veröffentlicht. Unter anderem findet sich auf der Platte eine Interpretation von “Bad” zu der Sandra auch ein Musikvideo produziert hat. Und was soll ich sagen: Ich bin begeistert!
Dennis und Sandra haben die Stücke allesamt herunter reduziert, mit einer kleinen Instrumentierung unterlegt und Sandras einzigartige Stimme in den Vordergrund gerückt. Der ein oder andere Michael Jackson Anhänger wird hier vielleicht widersprechen wollen, und behaupten, dass es erst die bombastischen Inszenierungen waren, die die Lieder des King of Pops ausgemacht haben. Dass dies schlicht nicht stimmt, hat Sandra nun aber eindrucksvoll bewiesen . Zum Einen weil die Songs häufig deutlich mehr Inhalt hatten, als der Einheits-Popbrei, der heutzutage durch die Radiohäuser geistert. Zum anderen weil es eben genau dieser Gegenentwurf ist, der das Projekt so spannend macht. Sandra hat sich hier wieder etwas getraut, hat mit Dennis genau den richtigen Mann für solch eine Produktion an der Hand und hat vor allem durch Ihre stimmliche Interpretation etwas ganz Besonderes geschaffen.

Das Mini Album ist über Itunes und amazon erhältlich und lässt sich auch auf Spotify streamen. Von mir eine dicke Empfehlung.

Dennis Schütze – Urban Chic & Country Cool

Seit 20.01.2017 hat Dennis Schütze ein neues Album in den virtuellen Regalen der Stadt. Urban Chic & Country Cool heißt die Platte und präsentiert Coverversionen von u. a. Jim Croce, The Band und Arlo Guthrie.

Im Gegensatz zu Schützes letztem Coveralbum (Electric Country Soul), musste ich dieses mal feststellen, dass ich noch große Lücken in meinem Musikgedächtnis habe, denn einen Großteil der Originalaufnahmen kannte ich nicht. Lediglich das auch heute noch radiotaugliche „Summerwine“ und Jim Croces „Mississippi Lady“ waren mir ein Begriff.

Um so erfreulicher für mich, dass das Album nicht nur aus wild zusammen gewürfelte Lieblinge von Dennis Schütze besteht, sondern aus bewusst gewählten Songperlen abseits des bekannten Mainstreams. Die Songs lösen sich dabei nicht einfach Gegenseitig ab, sondern führen einen bequem durch die Trackliste und der eingängige Albumsound hält einen bei der Stange.

Es fällt dabei unendlich schwer einen Liebling aus den Songs heraus zunehmen, denn begonnen beim Opener „Coming into Los Angeles“ bis zum heimlichen Outro „Poison Girl“ präsentiert sich das Album aus einem Guss. Dennis Schütze hat gut daran getan seine eigenen Fähigkeiten mit den bekannten Kräften zu unterfüttern und so spielen wieder Camilo Goitia Bass und Jan Hees steuerte zu einigen Songs sein das Schlagzeug bei. Ebenfalls eine Konstante des Albums ist Mandy Stöhr, die mit ihrer klaren Stimme einen tollen Kontrast im Hintergrund setzt und das „Country Feeling“ der Platte transportiert.

Ganz besonders gut gelungen ist dabei „Ophelia“ von Robbie Robertson. Obwohl ich den Song sicher nicht kannte, war er mir dennoch geläufig und traf mich sofort. Schützes Version ist dabei unendlich eingängig und seine Intonation schlicht perfekt. Außerdem zu empfehlen: Walkin the Country und Summer Wine. Bei letzterem ist Schütze mit Sandra Buchner im Duett zu hören, deren Stimme ich bereits bei ihrer Coverversion von Nights in White Satin überschwänglich gelobt habe.

Abschließend – und ganz besonders lobenswert – sei noch erwähnt, dass entgegen der derzeitigen digitalen Vertriebswelt, Dennis Schütze als Booklet-Ersatz einige „Liner Notes“ auf seinem Blog veröffentlicht hat.

Also, nicht lange zögern. Urban Chic & Country Cool lohnt sich nicht nur, sondern ist eine echte Erfahrung.

Sandra Buchner – Video zum Song Ben

Sandra Buchner hat gleich zum Release des Albums ihr erste Video veröffentlicht. Zum Song “Ben” hat sie in Zusammenarbeit mit Dennis, Camilo und Jens-Uwe Otte von Ape Demie Movie einen passendes schwarz/weiß Video gedreht.

Ich bin ein riesiger Fan von Sandras Stimme und zu “Ben” ist ihr nun ein ebenso schönes Video gelungen. Einfach reinhören, genießen und im Idealfall gleich kaufen. Zum Beispiel hier.

Release – So klingt Würzburg 2016!

Am 05.06.0216 wurde im Rahmen eines „Living Room Events“ im Hause von Dennis Schütze, das Album „So klingt Würzburg 2016“ veröffentlicht auf dem auch zwei Songs von mir sind (Manchmal und Am Ende aller Tage). Mit dabei sind außerdem Mandy Stöhr, Sandra Buchner und Marius Fleck mit ebenfalls zwei Kompositionen. Das Album ist als Download über Itunes, Amazon, Musicload, Spotify und weitere Download-Portale erwerbbar.

Ich muss es gerade heraus sagen: Ich bin gerade ziemlich von den Socken! Es ist das eine, über das Projekt seit Wochen zu reden, und das andere wenn es dann tatsächlich draußen ist. Gestern habe ich mich dann mal selbst auf Spotify gesucht, gleich gefunden und – oh Wunder – schallte meine Musik durch die Kopfhörer. Es ist verrückt und gleichzeitig unfassbar befriedigend, wenn man die Früchte der eigenen Arbeit so vor den Augen hat.

Der „Living Room Event“ bei Dennis´ war darüber hinaus auch noch ein tolles Erlebnis. Die ganze Familie Schütze hat sich ordentlich ins Zeug gelegt, Dennis´ Sohn Ludwig hat uns am Schlagzeug unterstützt, Camilo hat den Bass gerockt und wir mussten einfach nur spielen und genießen. Mittlerweile sind mir auch die Lieder von Mandy, Sandra und Marius arg ans Herz gewachsen und erst vor einigen Tagen hat mich Sandras “Nights in White Satin” auf einer langen Autofahrt begleitet.

In den nächsten Tagen werden noch einige Videos zum Album zu sehen sein, die ich natürlich hier auch vorstellen werde. Also, lasst euch auf unser kleines Projekt ein und gebt dem vielseitigen Album eine Chance. Es ist es wert!

Sandra Buchner, Mandy Stöhr und das Album

Die letzten 14 Tage ist wieder viel passiert und ich fasse es hier schnell in einem Post zusammen. Ein bisschen ein schlechtes Gewissen habe ich ja schon, dass ich jetzt erst auf den zweiten Song von Sandra eingehe – insbesondere weil er genauso hervorragend ist, wie der Erste – aber die liebe, gute Zeit hat es nicht zugelassen und einfach hinschludern wollte ich es nicht.

Darum hier, in seiner ganzen Pracht, Sandras neuester Release, schon gut drei Woche online auf der Soundcloud. Für mich gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Der Song erfüllt einfach alles was ich mag: Eine eigene Note, eine tolle Stimme und natürlich – Jim Croce! Der einmalige, viel zu früh verstorbene Croce ist so etwas, wie mein persönlich All-time-Favorite. Time in a bottle ist dabei eines dieser verträumten Lieder, dass einen in diese wunderbare, schwerelose Stimmung versetzt. Sandra trifft den gleichen Nerv und was soll ich sagen…. schwerelos ist schön.

Auch Mandy hat ihren zweiten Release zu verzeichnen und mit “Jolene” ein Cover des 1974 aufgenommenen Dolly Partons Songs verwirklicht. Mandys Version kommt deutlich flotter daher und transportiert einen tollen, treibenden “Country-Train” Sound. Mandy singt wieder souverän und gibt durch ihre Intonation und Phrasierung dem Stück ihren eigene Charme.
Angemerkt sei noch, dass Mandys erster Song “Seelentreter” mit bald 500 Klicks, mehr als ein Achtungserfolg ist. Freut mich sehr, dass der Song so viel Aufmerksamkeit bekommen hat.

Die Songs hat natürlich wieder Dennis Schütze produziert und hat das ein oder andere Instrument beigetragen. Jan Hees und Camillo Goita waren ebenfalls wieder unterstützend dabei. Es ist absolut großartig, dass hier etwas wächst, dass solche reifen Früchte trägt. Weiter so!

Dennis hat auf seinem Blog bereits angekündigt, dass er einige der so produzierten Stücke auf einem Album vereinen wird, dass zum Download erhältlich sein wird . Ich selbst werde ebenfalls mit zwei Songs vertreten sein und bin schon ein wenig aufgeregt, wie viel Anklang das Projekt finden wird. Ich werde natürlich berichten sobald etwas erhältlich ist.

Sandra Buchner – Nights In White Satin

Dass Dennis Schütze mich zu meinem ersten musikalischen release “gedrängt” hat, ist jedem der diesen Blog verfolgt, wahrscheinlich bekannt – und jeder weiß auch, dass ich ihm dafür unendlich dankbar bin. Mittlerweile hat er mir diesem “Drängen” noch weitere Künstler ins Rampenlicht gestoßen. Eine davon ist Sandra Buchner.
Obwohl wir durch Dennis eine gemeinsame Konstante haben, haben wir uns bisher nicht kennen gelernt. Um so erfreulicher war es, eine Schwester im Geiste auf Dennis´ Blog zu finden, die ebenfalls ihren ersten Release unter der Produktion von Dennis verzeichnen konnten.
Anders als ich, interpretiert Sandra (ich hoffe das “Du” ist in Ordnung) bekannte Lieder neu und hat sich mit “Nights in white satin” gleich einmal einen ordentlichen Brocken aufgetischt. Das Original von “The Moody Blues” kommt mit einem 6/8 Takt daher und bleibt vor allem durch sein orchestrales “I love you” im Refrain in Erinnerung.  Sandra schlug einen anderen Weg ein, verpflanzte den Song in einen 4/4 Takt, arrangierte eine elektronisch-jazzige Atmosphäre und konnte über Dennis Fritz Wenzel gewinnen, der die Querflöte einspielte. Dazu punktet Sandra mit einer hervorragenden Gesangsleistung, die dem Stück die nötige Jazznote verleiht.

Herausgekommen ist ein unverwechselbares Cover eines großartigen Songs, dass sich von ersten Moment in mein Herz gespielt hat. Es gehört viel Mut dazu, dieses Stück als ersten Release zu wählen und ich bin begeistert darüber, mit welcher Konsequenz das Projekt diesen Mut bis zum letzten Ton widerspiegelt.

Ich kann nur meinen Hut ziehen, diesen Beitrag zu Ende bringen und laut rufe: “Mehr davon – und bitte mit dem selben Mut!”

PS: Sandra hat auch einen eigenen Blog – hier

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