Gitarre und Mikrophon

Nachdem ich mich Vorgestern um diesen elementaren Teil meines Equipment gedrückt habe, muss ich nun natürlich Farbe bekennen. Da unser trister Sommer heute fast Fahrt aufnahm und mit 17° beinahe Temperaturen lieferte, die zum Verweilen außerhalb des Hauses einluden, ließ ich es mir nicht nehmen die beiden Hauptdarsteller quasi im Grünen zu fotografieren. Zugegeben, die Aufnahme des Mikrophons war Indoor – aber immerhin im Grünen. 

Beim Mikrophon handelt es sich um das Rode NT1-A. Dieses ist ein Kondensator-Mikrophon, dass über ein 1´´ Membran verfügt und mir bisher einen ausgesprochen rauschfreies Aufnehmen ermöglicht hat. Wichtig für mich war damals, dass ich ein belastbares Studio-Mikrophon bekomme, das für einen vernünftigen Preis (damals ca. 250 €, heute ca 180€) gute Qualität liefert. Die beste Software nützt nichts, wenn die minderwertige Aufnahme bereits beim Mikro beginnt. 
Meine Gitarre ist eine Stanford MSGA 100 CW. Die Gitarre kostete damals rund 600 € und ist demnach keine Oberklasse, lieferte aber – wie alles in meinem Studio – einen akzeptablen Klang ab. Im Laufe der Jahre habe ich die Mechaniken am Gitarrenhals austauschen lassen um die Gitarre stimmsicherer zu machen. 
Bei den Gitarrensaiten nutze ich Westerngitarrensaiten, die in der Regel 11er oder 12er Stärke haben von der Firma Elixir. Diese bieten ihre Saiten mit sog. Nanoweb an. Der Clou an diesen Saiten ist, dass eine sehr dünner Platiküberzug über den Saiten liegt, der den Klang nicht beeinträchtigt, die Saiten jedoch schützt. Durch den Handschweiß beginnen die Saiten sonst wesentlich früher dumpf bzw. matt zu klingen (Korrosion – der ewige Feind des Musikers). 
Damit ist mein Studio komplett und der Basis-Theorie Teil dieses Blogs ist erledigt. In den nächsten Wochen wird es praktischer werden und auch der ein oder andere Musiker wird beleuchtet werden. 

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