Ankündigung Song Release

Heute habe ich nach einigen Schwierigkeiten den amtlichen Gesang an Jan übersandt und damit liegen dem Meister der Mischpulte (sorry – die Alliteration musste sein) alle Rohdaten vor. Ich warte nun gespannt darauf, dass er wieder das Maximum herauskitzelt und erwarte den Release in spätestens 14 Tagen.

Das Besondere an dieser Produktion war definitiv der Gesang. Ich hatte Schwierigkeiten die richtige Stimmfarbe zu finden. Da ich sowieso eher monoton singe, hätte dies zum Genickbruch für den Song werden können, der eigentlich stark über die Musik und den Groove kommt. Dennis machte mich auf eine Form des Singens aufmerksam, die meine Probleme löste. Das sog. “Cronning” (Wikipedia). Hier wird bewusst der Eingangspegel hoch gedreht, man drückt sich beinahe direkt an das Mikrofon und singt leise ein. Dadurch wird die Stimmfarbe wärmer und in meinem Fall vor allem entspannter. Natürlich funktionierte das nicht sofort und als echten “Crooner” würde ich mich bis heute nicht bezeichnen –  der Erfolg der Maßnahme ist in dem aktuellen Song aber dokumentiert.
Am schwierigsten stellte sich das Pegeln heraus. Ein ums andere mal übersteuerte das Eingangssignal und nicht wenige Takes wanderten sofort in die Tonne. Besonders ärgerlich war, dass ich bereits einige gute Takes hatte, die ich im Nachhinein nicht verwenden konnte, weil lediglich einzelne Stellen übersteuerten, was mir gar nicht aufgefallen war. Aus diesem Grund habe ich über die komplette Produktion den Song sicher dreißig mal eingesungen und konnte zum Schluss lediglich acht Takes tatsächlich verwenden. Diese waren aber so wie ich sie wollte und brauchte und bin nun sehr zufrieden.

Ich denke mein Ziel in diesem Jahr noch einen weiteren Song zu produzieren, ist durchaus realisierbar. Jetzt freue ich mich erstmal auf den kommenden Release.

2 Kommentare

  1. Für’s Crooning sollte man beim Recording nicht den Eingangspegel, sondern für den Sänger den Monitor (also den Ausgangspegel) hochdrehen. Der Sänger kann dann sanfter singen, so als wenn er dem Zuhörer direkt ins Ohr säuselt, hört sich selbst aber sehr detailliert und kann dadurch gut die feinen Nuancen rausarbeiten. Das ist die Idee.

    War auf jeden Fall der richtige Ansatz für die Nummer.

  2. Richtig – in meine Fall mussten beide Pegel rauf, weil mein Eingang viel zu tief geregelt war, dass selbst der Monitor auf Maximum fast zu leise war.

    Es erklärt aber auch gleich gut wo mein Recording Problem lag, denn mit dem Eingang habe ich es dann etwas zu gut gemeint.

    Danke für die Richtigstellung – also Monitor vor allem hoch pegeln =)

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