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Musik Empfehlung – Florian Baessler “Wilder Pilger”

Es ist für mich heute kaum mehr vorzustellen, doch vor gar nicht all zu langer Zeit bin ich relativ regelmäßig im Würzburger Nachleben unterwegs gewesen. In diesen Tagen suchte ich gerne das Irish Pixie auf, insbesondere Samstags, denn dort war Live Musik angesagt.
Vor, ich schätze mal, sieben Jahren, war ich Anfang Oktober ebenfalls dort. Ein Freund von mir feierte Geburtstag und hatte den hinteren Raum reserviert. An diesem Abend sollte Florian Baessler, alias “Wilder Pilger”, die Menschen unterhalten. Dieser Abend ist mit sehr nachhaltig in Erinnerung geblieben, und als ich vor einige Wochen den Pilger höchst persönlich über die Soundcloud fand, nahm ich mir fest vor einen Beitrag über den Abend zu verfassen. Dass mir der Abend so gut in Erinnerungen geblieben ist, hat natürlich etwas mit der Darbietung des – soweit lehne ich mich mal aus dem Fenster – Musiker Kollegen zu tun.

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Kostenloser Download “Manchmal”

Wie ich festgestellt habe, besteht die Möglichkeit auf Soundcloud auch einen kostenlosen Download eines oder mehrerer Lieder zu Verfügung zu stellen. Nachdem “Manchmal” ganz frisch ist, möchte ich den Song quasi als Testballon verwenden und die Resonanz abwarten. Also, auf zu den Rechnern und die Chance nutzen.

Viel Vergnügen.

Song Release – Manchmal

Jan hat sich dieses Mal was Verbindlichkeit und Schnelligkeit angeht, selbst übertroffen und hat in Windeseile meine und Dennis´ Wünsche im Mix berücksichtigt und immer wieder gespiegelt. Deshalb ist der Release von meinem neuen Song “Manchmal” bereits heute erfolgt.

Der Song hatte viele Phasen in der Produktion und wurde nun eine Reggae/Pop/Liedermacher/Sommer/Wohlfühl Nummer, wie ich sie Beginn nicht erwartet hätte. Aber hört selbst.

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Song Release – Puzzle

Heute habe ich meinen neuen Song “Puzzle” auf der Soundcloud online gestellt. Ich bin wirklich sehr erleichtert und auch ein Stückchen stolz, dass ich es nach “Zoo” geschafft habe am Ball zu bleiben und jetzt in diesem Jahr sogar noch einen zweiten Song fertig bekommen habe.
Jan hat mir heute den letzten Mix geschickt und ich kann immer nur wieder betonen welch hervorragende Arbeit er geleistet hat. Auch Dennis hat hinten raus wieder einige gute Ratschläge gehabt und den Song auf ein neues Niveau gehoben.

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Ankündigung Release

Gestern kam ein neuer Mix von Jan und was soll ich sagen: Das Ding ist so gut wie fertig. Ich denke Ende der Woche werde ich den Song online stellen und somit meine Anzahl an Songs auf einen Schlag verdoppeln. 🙂

Ich bin wirklich happy, weil es hinten raus doch wieder länger gedauert hat und es so kurz vor dem Ziel sehr zermürbend ist weiter am Ball zu bleiben, wenn im Alltag die Welt Kopf steht.

Mir wird immer mehr bewusst, dass dieses “Projekt”, das ich vor gut einem Jahr gestartet habe, ohne Hilfe zum Scheitern verurteilt gewesen wäre. Auch im aktuellen Song steckt wieder unendlich viel Arbeit von anderen Menschen, dass es schwierig sein wird, allen genug Dank zukommen zu lassen. Darum quasi als “Vorschuss”:

Danke euch Allen für die Unterstützung. Ihr werdet entsprechend gewürdigt werden!

Bei mir stehen nun 14 Tage Urlaub vor der Tür und die sind auch bitter nötig. Ich werde die Zeit nutzen um den Song noch einmal Revue passieren zu lassen und hier weiterhin berichten.

Wir hören uns.

Endspurt

Heute kam der erste professionelle Rough Mix von Jan und damit befindet sich der Song endgültig im Endspurt. Das Feintuning wird in den kommenden Tagen natürlich viel Zeit in Anspruch nehmen, aber nun sehe ich deutlich Licht am Ende des Produktionstunnels – einfach super.

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30 Tage und was nun?

Dreißig Tage ist “Zoo” jetzt schon Online und ich habe über 200 Plays!  In Die Woche danach habe ich geschätzt, dass es zwischen 150 und 200 werden könnten. Dass es jetzt über 200 sind überrascht mich wirklich. Besten Dank dafür an alle die es (vielleicht auch mehrfach) angehört haben. 
Doch nun zum nächsten Projekt. Ich hatte bereits erzählt, dass es weniger das Material ist, dass mir fehlt, als viel mehr der “richtige” Song für das neue Projekt. Dieser ist jetzt gefunden! Aktuell arbeite ich ziemlich intensiv an der Fertigstellung des Textes, was mir dieses mal deutlich schwerer fällt als sonst. Der Titel wird deutlich flotter werden und die Dynamik des Liedes muss sich auch im Text finden, was im Moment noch das größte Problem ist. 
Es ist immer wieder aufs neue spannend, wie die einzelnen Schritte bei einem Song sich unterscheiden. Bei Zoo hatte ich fast ad hoc den Text. Einzelne Wörter mussten lediglich getauscht werden, aber ansonsten stand der Text. Hier war die Vertonung das viel größere Problem. Beim aktuellen – noch titellosen Song – steht die Musik überwiegend schon. Lediglich der Text will noch nicht so, wie ich das will. Aber das wird – ich bin mir sicher. 
In den kommenden Tagen werde ich einen kurzen Konzertbericht posten. Ich war auf den “Bürgermeisterschaften” von Radio Gong in Volkach. Dort spielten “Revolverheld” und als Vorband Alex Diehl. Als Überraschung gab Andreas Kümmert (Voice of Germany) einige Lieder zum Besten. Bis dahin ein schönes Wochenende.   

Das hört sich an wie….

Ich habe diesen Satz in den letzten 3 Wochen sehr oft gehört, immer in direkter Anlehnung an irgendeinen deutschen Musiker. Reinhard Mey wurde oft genannt. Auch Herbert Groenemeyer. 
Letzteren kann ich persönlich überhaupt nicht nachvollziehen, aber ebenso wie ich nicht “kontrollieren” kann was für Musik ich mache, kann ich nicht kontrollieren womit sie die Hörer in Relation setzen. Grundsätzlich freut es mich, dass solche großen Künstler genannt werden. Auf der anderen Seite ist es erschreckend zu sehen, wie schnell diese Relation hergestellt wird. 
Als ich “Zoo” geschrieben habe, habe ich gewiss nicht gedacht: “Jetzt schreibe ich mal einen Song, der von Reinhard Mey sein könnte”. Im Hinblick auf das kommende Projekt ist diese Zuordnung ganz besonders spannend für mich, da ich eines absolut nicht kann: Bewusst etwas in eine bestimmte Richtung schreiben. Ich schreibe schlicht und einfach und versuche eine passende Melodie, Akkorde und Struktur zu finden. Wenn ich etwas nur mit Gitarre schreibe, und am Ende mich dann für die Produktion entscheide, stehen zwischen dem Produktionsbeginn und dem Abschluss noch sicher fünf bis zehn Instrumente. Manche werden eingespielt und fallen am Ende vielleicht wieder dem Rotstift zum Opfer. Andere kommen erst kurz vor Schluss hinzu. Ich will damit sagen, ein Song wächst mit jedem Instrument das dazu kommt. Und abgesehen von der Gitarre ist keines bewusst von Beginn an gewählt. 
Warum überlege ich das? Nun, ich frage mich bisweilen einfach, wie Künstler es machen, die einen gewissen Wiedererkennungswert in Ihrer Musik haben. Musiker, deren Musik man erkennt, bevor sie auch nur einen Ton gesungen haben. Ich verstehe das aktuell tatsächlich nicht. Diese Menschen müssen ab der ersten Zeile eine klare Vorstellung von dem haben, was am Ende rauskommen soll. Ich weiß nur, dass ich Gitarre spielen werde und dazu singen werde. Der Rest kommt mit der Zeit. 
Aktuell höre ich wahnsinnig gerne Musicals. Insbesondere “Les misérables”, aber auch “Tanz der Vampire”. Ich werde nun natürlich kein Musical schreiben (dazu fehlen mir die Kenntnisse von ca. 60 weiteren Instrumenten), aber das oben beschriebene, empfinde ich hier ganz besonderes faszinierend. Wie kann es sein, dass jemand nicht nur eine komplette mehrstündige Geschichte in Versen verfasst, diese dann vertont und das obendrein auch noch für ein komplettes Orchester? Ich habe schlicht keine Ahnung. Jemand einen Vorschlag?
Beenden will ich diesen Post mit einer herausragenden Textzeile aus “Les misérables” und dem dazu passenden Video. 


Do you hear the people sing?
Singing the song of angry men?
It is the music of the people
Who will not be slaves again!

When the beating of your heart
Echoes the beating of the drums
There is a life about to start
When tomorrow comes.

EDIT: Das Video wurde von Youtube entfernt! 

Song Release – Zoo

Als ich diesen Blog am 23.Mai vergangenen Jahres begann, plante ich “zeitnah” meinen ersten Song zu veröffentlichen. Dass ich am Ende fast ein Jahr brauchen würde um das erste Mal alle Hürden zu nehmen, hatte ich wirklich nicht erwartet. 
Doch nun ist es geschafft. Mein Soundcloud Account ist online, der Song ist fertig und ich bin glücklich und erleichtert. Unter der neuen Rubrik Musik werden nun in hoffentlich kürzeren Abständen weitere Songs hinzukommen. Bis dahin hoffe ich einfach, dass es dem ein oder anderen gefällt. Für mich hat sich die Mühe allemal gelohnt. Es war eine tolle Erfahrung, jeden einzelnen Schritt einer Song Produktion mitzuerleben und mitgestalten zu dürfen. 
An dieser Stelle muss ich natürlich meinen unendlichen Dank an Dennis aussprechen, der mir immer mit Rat und Tat zur Seite stand und mich bei wichtigen Entscheidungen unterstützte. Außerdem gilt mein Dank Jan Hees, der den Song binnen kürzester Zeit durch seine Arbeit am Mix bzw. Mastering, sowie durch das Schlagzeug, noch einmal auf ein deutlich höheres Niveau gebracht hat. 
Ganz zum Schluss danke ich natürlich meiner Frau, die mein ständiges reden über die Musik und “den Song” nicht nur ertragen hat, sondern mir immer dabei geholfen hat, dass Projekt endlich fertig zu kriegen. 
In der Hoffnung solcherlei Posts in naher Zukunft vermehrt vornehmen zu können, wünsche ich viel Spaß “im” Zoo.

Einflüsse

Wer Musik selbst herstellt bzw. komponiert (was ich nicht tue –  Siehe hier) der stößt unweigerlich auf andere Künstler die ihn beeinflussen. Bei mir waren das in der Vergangenheit natürlich viele der großen Musiker und auf einige von diesen werde ich bei Zeiten auch zu sprechen kommen. 
Den ersten Post in dieser Kategorie – Musiker die mich beeinflussen – muss ich aber gezwungener Maßen dem Künstler widmen, der mich Woche für Woche aufs neue beeinflusst, und das durch den einfachen Fakt, dass er auch mein Gitarrenlehrer ist. Nun mag man meinen, dass mich dies in gewisser Weise voreingenommen gegenüber seiner Musik werden lässt. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Gerade der persönliche Kontakt lässt mich äußerst kritisch auf die Werke blicken und um so mehr freut es mich, dass diese eine so hohe Qualität haben – aber der Reihe nach. 
Ich spreche von Dennis Schütze.
Neben seiner Arbeit als Instrumentalpädagoge oder seinen Einsätzen als Moderator von “3 Songs” oder “My Favourite Tracks”, ist er natürlich Musiker. Er ist der Frontmann der Bands “Dennis Schütze & his Electric Combo” und “Die Musikstudenten”. 
Aus meiner bescheidenden Sicht liegt die Stärke von Dennis darin, dass er einen unverfälschten Blick auf die Musik hat und durch seine Arbeit als Lehrer und Dozent gelernt hat, Qualität zu erfassen und festzuhalten. Seine Musik ist nach meinem Geschmack immer auf den Punkt genau, was man insbesondere an seinen Coverversionen hört. Andere Künstler neigen dazu Covers bis zur Unkenntlichkeit zu verschandeln, nur um etwas anders zu machen. Dennis gelingt es mit seiner Band den Songs einen eigenen Stil zu verleihen ohne dabei – man verzeihe mir den philosophischen Ansatz – die Seele des Songs zu verbannen. 
Ich durfte diese Fähigkeit oft miterleben, wenn ich ein unfertiges Demostück aus meiner Feder im Unterricht Uraufführte und Dennis mir sehr präzise darlegen konnte, wo er Verbesserungspotential sieht und warum. Abgesehen davon ist er natürlich bezüglich Musiktheorie über jeden Zweifel erhaben – so ein Studium kann man nicht verleugnen. 
Wer mehr über Dennis erfahren will, kann diesem Link auf seine Homepage folgen oder unter “Meine Blog Liste” den direkt Link nehmen. Doch nun genug der wohl formulierten Worte, und einige Kostproben, die ihr ebenfalls auf der Website Soundcloud finden könnt. Die Lieder stammen vom aktuellen Album Nine to five  und sind Coversongs bekannter Lieder. Ich hoffe es gefällt und denkt daran – man kann diese und weitere Platten natürlich auch käuflich erwerben.


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